17. Dezember 2015

Nuthelandschaft

Der wilde Wasserlauf

Die Nuthe schlängelte sich einst ganz in der Nähe des Oberlingeländes durch die Landschaft. Auf den Auewiesen weidete nachts das Vieh und die Müller der Wassermühlen am Hakendamm stauten den Fluss zu Teichen auf. Drei wichtige Aspekte die Landschaftsarchitektin Anja Möller in die Planung mit einfließen lassen wollte. Das zentrale Element der Babelsberger Landschaft findet heute als farbiges Mosaik-Kunstwerk seinen Platz im Sinnesgarten. Der Flusslauf kann durch einen Wasserspeier aktiviert werden und ist wie sein großes Vorbild natürlich geschwungen. Kinder und Erwachsene können das fließende Wasser spüren, kleine Kiesinseln im Flussbett ertasten und das Wasser wie einst die Müller zu einem See stauen. Mosaikhügel laden zum Verweilen ein. Eine Besonderheit: Schüler und Mitarbeiter der Taubblindenschule haben über 60 Keramikplatten für den Wasserlauf angefertigt. Die Bildhauerin Anne Ochmann hat diese ertastbaren Tier- und Gartenmotive in ihre Gesamtgestaltung des Wasserlaufes eingearbeitet.

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