17. Dezember 2015

Kuhbank und Handlauf

Wo einst Kühe liefen

Auf der heutigen „Rudolf-Breitscheid-Straße“ trieben die Neuendorfer Bauern einst ihre Kühe zu den Weiden am Havelufer. Bereits im 17. Jh. ist dieser Weg als Trift in der ältesten Karte Potsdams eingezeichnet. Die „Kuhbank“ erinnert heute an diese Geschichte: 5 Kühe sind in Rückenlehne eingearbeitet und bieten sowohl optische als auch haptische Erlebnisse. Die Konturen der Tiere sind in das Holz eingeschnitzt und die farbigen Glasaugen lassen sich mit der Hand bewegen. Aus einem Taumaterial sind die Schwänze gefertigt und eine Kuhglocke hängt um den Hals der Leitkuh. Die Kuhbank wurde von Lehrlingen der Tischlereiwerkstatt des Berufsbildungszentrums im Oberlinhaus gebaut und von Anja Möller entworfen. Um die Kuhbank ist ein weiterer Handlauf aus Tauwerk in Hanfoptik zur Orientierung geplant.

Frei schwebende Metallhandläufe umrahmen bereits den gesamten Sinnesgarten und dienen der Orientierung. Zukünftig werden Hecken und Sträucher, die in den letzten Wochen gepflanzt wurden, die Handläufe umspielen. Diese Berührung lässt Taubblinde und Hörsehbehinderte Menschen die Natur auf vielfältige Art und Weise erleben.

1510_Kuhbank_web

Die Kuhbank – immer wieder lädt sie zum Verweilen ein

Heckenbepflanzung am Handlauf

Heckenbepflanzung am Handlauf

Heckenbepflanzung am Handlauf

Heckenbepflanzung am Handlauf